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Geschichte Dänemarks

Dänemark Steinzeitalter

Dänemark Steinzeitalter – Copyright dedmazay / 123RF Stock Photo

Dänemarks Vorgeschichte kann bis in die Steinzeit zurück verfolgt werden, bereits zu diesem Zeitpunkt können Besiedlungen nachgewiesen werden.

Aus dem heutigen Südschweden kamen die Vorfahren der heutigen Dänen. Man vermutet das dies im 6. Jahrhundert geschah und das zu diesem Zeitpunkt verschiedene westliche Ostseeinseln und Jütland eingenommen wurden. Hier verdrängten die Neuankömmlinge andere germanische Stämme dir dort ansässig waren, beziehungsweise vermischten sich mit diesen.

Die entstandenen Königreiche wurden erstmals im 10. Jahrhundert vereint durch „Gorm der Alte“. Bis zum Jahre 1035 wurden weitere Teil der britischen Inseln, Südjütland und Norwegen erobert. Unter „Knut dem Grossen“ wurde hier ein „Nordseereich“ geschaffen.




Zu dieser Zeit wurden, Dänen, Norweger und Schweden Wikinger genannt.

Dänemark Wikinger

Dänemark Wikinger – Copyright tini / 123RF Stock Photo

Das Jahr 1066 prägte die „Wikingerzeit“ und die Wikingerepoche wurde durch die Schlacht von Hastings bzw. die Zerstörung von Haitabu beendet. Durch die verlorenen Kämpfe verkleinerte sich auch das dänische Herrschaftsgebiet.

In den darauf folgenden Jahren, etwa von 1157 – 1241 machte Dänemark eines an Tumulten durch, diese Zeit wird auch Waldemar Zeit genannt.

Die Dänen konnten dann aber bis zum 13. Jahrhundert ihr Reich wieder in Richtung Osten und Süden ausbauen. Der Königin Margarete gelang es 1380 unter dänischer Vorherrschaft Dänemark, Norwegen, Island, Finnland und Schweden zur sogenannten Kalmarer Union zu vereinigen.

Kopenhagen wurde dann durch Erik VII. von Pommern zur Hauptstadt Dänemarks gemacht.

Doch die ewigen Auseinandersetzungen hielten an und so gelang es Schweden im Jahre 1523 erneut seine Unabhängigkeit zu erlangen. DIes bedeutete gleichzeitig das Ende der Kalmarer Union.

Schliesslich wurde Dänemark im Jahre 1536 im Laufe der Reformation evangelisch-lutherisch.

Die ewigen Auseinandersetzungen mit Schweden halten Dänemark bis ins 17. Jahrhundert ständig in Gange, da beide Königreiche an der Vorherrschaft Skandinaviens und den Ostseeraum interessiert waren.

Dänemark verlor 1658 die Provinzen Schonen, Halland und Blekinge an die Schweden. 1660 konnten die Dänen Bornholm wieder ihr Eigentum nennen.

Der Absolutismus  wurde 1665 nach einem Staatsstreich des dänischen Königs eingeführt.

Daraufhin folgten laufend Reformen zur Verbesserung der Verwaltung und Verteidigung Dänemarks.

Im Jahre 1700 bis 1720 wurde Dänemark wieder in einen Krieg verwickelt. Man nannte diesen den Grossen Nordischen Krieg.

 

Dieser wurde von den Dänen, Sachsen-Polen und Russland geführt. Die Macht Schwedens wurde zu dieser Zeit eingeschränkt.




Unter den sogenannten Napoleonischen Kriegen wurde die dänische Hauptstadt Kopenhagen im Jahre 1807 größtenteils zerstört.  Diese extremen Belastungen endeten im Jahre 1813 in einen Staatsbankrott.

Aus der Niederlage Napoleons im Jahre 1814 musste Dänemark Helgoland an Großbritannien und Norwegen an Schweden geben.

Island (bis zum Jahre 1944), die Färöer, Grönland und Dänisch-Westindien (bis zum Jahre 1917) verblieben bei Dänemark.

In den darauf folgenden Jahren setzte unter Christian VII. die Industrialisierung ein.

Im Jahre 1847 fuhr die erste Eisenbahn durch Dänemark.

Im Jahre 1848 wurde Dänemark zu einer konstitutionellen Monarchie von Frederik VII. erklärt und gleichzeitig der Absolutismus abgeschafft.

Wieder einmal wurde Dänemark in einen Krieg verwickelt, diesmal von 1848 bis 1851 sowie im Jahr 1864. Hier führte Dänemark die Deutsch-Dänischen Kriege, die schliesslich mit dem Verlust der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg für die Dänen endeten.

Im darauf folgenden Ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral. Nach einer Volksabstimmung kam Nordschleswig dann zu Dänemark. Im Zweiten Weltkrieg wurde Dänemark dann im Jahre 1940 trotz eines Nichtangriffspaktes von den deutschen Truppen besetzt.

1945 wurde Dänemark dann Gründungsmitglied der UNO und trat im Jahre 1973 der EWG bei.

1992 stimmte Dänemark dann, obwohl es Teil der EG und später auch der EU geworden ist, gegen die Maastrichter Verträge.

Dänemark entschloss sich auch nach einem Volksentscheid, die eigene Währung „Dänische Krone“ beizubehalten und nicht den Euro einzuführen.

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